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"Aus der Quelle meiner Ahnin
forme ich mit eigner Hand
jetzt mein Leben –
jetzt mein Lieben
jetzt mein altes Mutterland"
(nach Ute Schiran)


Der AhnInnentopf

In allen Kulturen hat die Verehrung der AhnInnen einen besonderen Stellenwert. Damit verbunden ist das Wissen, dass die materielle Welt nicht die einzig mögliche ist und dass es Übertrittsorte gibt. Diese andere Welt, in der die Energien frei schweben, in denen sich Konzepte für materielle Verwirklichung entwickeln und wieder auflösen, ist die Ebene, auf der alles geträumt wird, was je im Universum Gestalt annimmt.

In dieser anderen, nicht materiellen Ebene landen die Toten, das heißt, ihre Seelen, die Energie, die nicht stirbt. In allen Stammeskulturen werden die Toten verehrt und gepflegt, und nach einer Weile, in der sie sich von der Erde lösen und in die neue Realität einleben müssen, stehen sie als helfende, beratende Wesen wieder zur Verfügung.

Der AhnInnentopf gestaltet einen künstlichen Durchtritts- und Verbindungsort.

Er ist wie ein "magischer Kessel", ein Wünschetopf, ein Ort, an dem du mit den AhnInnen in Verbindung treten kannst, ein Ort, an dem Wirklichkeit entsteht und Not- Wendiges in die Welt gebracht werden kann.

Befüllt werden kann der AhnInnentopf z.B. mit Erde von einem Kraftort oder Ort, an dem du dich zuhause und geborgen fühlst. Besondere Fundstücke, Geschenke des Himmels und der Erde wie z.B. Federn, Steine, Wurzeln, Kräuter, können den Topf magisch aufladen .

Wenn du einen Wunsch hast, gib ein Symbol dafür in den Kessel, übergib es den AhnInnen, - dann lass los, lass die Energien durcheinander wirbeln.....

ALLES IST MÖGLICH, ALLES IST DA

(Quelle: Luisa Francia "Stein Reich", Verlag Frauenoffensive)