Tipps zum RäuchernDie Räuchermischungen von artemisia keramik sind eine fein ausgewogene Komposition von Blüten, Hölzern, Harzen und Wurzeln. Für ein optimales Dufterlebnis wäre ein langsames Erhitzen der Kräuter und Harze, eine sogenannte "Duft-Räucherung" empfehlenswert. Dazu benötigt man eine Hitzequelle (Kerze oder Teelicht) und ein Sieb (muß sauber sein, deshalb evt. ein Stück Alufolie in das Sieb legen). Die Räuchermischung (eine kleine Fingerprise genügt) auf das Sieb bzw. die Alufolie geben und über die Kerze halten. Dadurch wird das Räucherwerk erhitzt und die ätherischen Öle in den Pflanzen und Harzen lösen sich, ein feiner Duft wird freigesetzt. Nach längstens 1 Minute (!) muß die Räuchermischung von der Hitzequelle entfernt werden, da sich alle vorhandenen ätherischen Öle schon gelöst haben und das Räucherwerk nun zu verbrennen beginnt. Merke: "Immer wenn es stinkt und qualmt, war die Hitze entweder zu groß oder die Räucherzeit zu lang." Räucherwerk schnell und mit viel Rauch auf Kohle zu verbrennen, mag in manchen Fällen ja erwünscht und angebracht sein. Die Botschaft und Kraft einer Pflanze erfahren wir aber am besten über den Duft, und dazu ist ein achtsames und langsames Erhitzen, also eine Duft-Räucherung notwendig. Das uralte Wissen um die Kraft des Räuchern ist in allen Kulturen tief verwurzelt. Denn das Verräuchern edler Substanzen wie Kräuter, Hölzer und Harze hilft, Körper, Geist und Seele auszubalancieren, es kann reinigen und eine harmonische Atmosphäre schaffen. Zum Reinigen von Räumen empfehlen sich heimische Pflanzen wie Salbei, Wacholder oder Beifuß (artemisia vulgaris) . Die reinigende Kraft der Pflanzen können Sie mit einem Spruch verstärken, z.B.: "Alles was nicht Liebe ist, bitte ich hinaus". Wichtig ist eine anschließenden Duft-Räucherung (z.B. mit Weihrauch, Styrax, Rosenblüten, Lavendel etc.) mit der Sie wieder eine harmonische Atmosphäre schaffen. (Literatur: Marlies Bader "Räuchern mit heimischen Kräutern"; Martina S. Glatt: "Geschenke des Himmels und der Erde" )
|